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Experte Dr. Marc Schneider 

Ein Interview zu allen Hintergründen rund um Nahrungsergänzungsmittel und THE WELL-AGE SKIN SUPPORT

1. Herr Dr. Schneider, wie wichtig ist das Thema Vitalstoffe für ein ausbalanciertes Leben?

Das Thema Vitalstoffe ist äußerst wichtig für ein ausgewogenes und gesundes Leben. Vitalstoffe, auch als Mikronährstoffe bezeichnet, sind essentielle Nährstoffe, die der Körper in kleinen Mengen benötigt, um lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten. Sie spielen eine entscheidende Rolle in zahlreichen biologischen Prozessen, die für die Gesundheit und das Wohlbefinden unerlässlich sind. 
Einige Punkte, warum Vitalstoffe für ein ausbalanciertes Leben von großer Bedeutung sind: 
  • Funktionelle Gesundheit: Vitalstoffe sind unerlässlich für die normale Funktion von Organen, Geweben, der Haut und Systemen im Körper. Sie unterstützen die Energieproduktion, das Immunsystem, den Stoffwechsel, das Nervensystem, die Verdauung und vieles mehr. 
  • Prävention von Krankheiten: Ein Mangel an bestimmten Vitalstoffen kann das Risiko für eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen erhöhen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Anämie, Diabetes und sogar Krebs. Eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen kann dazu beitragen, das Risiko dieser Krankheiten zu reduzieren. 
  • Energie und Vitalität: Vitalstoffe sind essentiell für die Energieproduktion im Körper. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Energiemangel und allgemeiner Schwäche führen. Mit ausreichenden Vitalstoffen fühlst du dich vitaler und energiegeladener. 
  • Mentales Wohlbefinden: Einige Vitalstoffe haben Auswirkungen auf die Stimmung und kognitive Funktionen. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kann zu Stimmungsproblemen wie Depressionen und Angst führen. 
  • Gesundes Altern: Eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen kann dazu beitragen, den Alterungsprozess zu verlangsamen und die Gesundheit im Alter zu erhalten. 
  • Sportliche Leistung: Vitalstoffe sind wichtig für die sportliche Leistungsfähigkeit. Sie tragen zur Muskelkontraktion, Ausdauer und Erholung nach dem Training bei. 
  • Gesunde Haut, Haare und Nägel: Vitalstoffe tragen zur Erhaltung von gesunder Haut, Haaren und Nägeln bei. Ein Mangel kann zu Hautproblemen, Haarausfall und brüchigen Nägeln führen. 
Es ist wichtig zu betonen, dass ein ausbalanciertes Leben nicht allein auf Vitalstoffen basiert. Eine gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung, ausreichender Schlaf, Stressbewältigung und emotionales Wohlbefinden sind ebenfalls entscheidend.
Eine ausgewogene Ernährung, die reich an verschiedenen Lebensmitteln ist, die eine Vielzahl von Vitalstoffen liefern, ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass du alle notwendigen Nährstoffe für ein gesundes und ausbalanciertes Leben erhältst. 
Ich bin aber überzeugt , dass diese Balance leicht durch unterschiedliche externe Einflüsse, wie Stress, Lebensstil, Umweltverschmutzung oder Ernährung und in bestimmten Lebensphasen wie der Menopause gestört werden kann. Schaut man sich die Menopause mit dem Abfall des Östrogenspiegels an, ändert sich der Bedarf an Nährstoffen immens. Verändert man seine Ernährungsgewohnheiten dann nicht, kommt der Körper schnell aus seiner Balance. Oft bedarf es nur kleiner Mengen an zusätzlichen Nährstoffen, um die innere Balance unseres Körpers wieder herzustellen.

2. Thema 40+: Welche Nährstoffe fehlen dem Körper und warum?

Im Alter von 40 Jahren und darüber hinaus können sich bestimmte Ernährungsbedürfnisse ändern, da der Körper altersbedingte Veränderungen durchläuft. Einige Vitalstoffe wie B-Vitamine, Vitamin C und D, Mineralien wie Zink, Mangan und Kupfer und bioaktive Pflanzenstoffe, wie die Phytoöstrogene könnten in dieser Lebensphase besonders wichtig sein, um Gesundheit und Wohlbefinden zu unterstützen. Eine pauschale Aussage über generellen Mangel wäre aber sicher nicht seriös, da die Nährstoff-Bedürfnisse je nach individueller Gesundheit, Lebensstil und Ernährung variieren können. Was man aber sagen kann, dass insbesondere bei Frauen durch den Östrogenabfall und die damit ausgelösten Beschwerden durch Supplementierung mit bestimmten Mikronährstoffen positiv beeinflusst werden können. 

Hierzu zählen sicher die B-Vitamine und insbesondere Vitamin B6. Viele B-Vitamine zeigen positive Eigenschaften bzgl. dem Erhalt psychischer Funktionen und den Funktionen des Nervensystems, für den Energiestoffwechsel und Vitamin B6 für den Hormonhaushalt. Nicotinamid, auch bekannt als Niacin, ist wichtig für die Haut und auch die Schleimhaut. Ein oft genanntes Problem in der Menopause sind Beschwerden mit der Vaginalschleimhaut (Scheidentrockenheit). Für die Haut positiv sind sicher auch das Biotin und das Vitamin C, das sowohl die Zellen vor oxidativen Stress schützen kann, als auch wichtig ist für eine gesunde Kollagenbildung in der Haut. Vitamin D für die Calciumaufnahme, Calcium, um der Gefahr einer Osteoporose entgegenzuwirken, Mineralstoffe wie Zink für den Erhalt kognitiver Funktionen. Auch Mangan und Kupfer spielen eine große Rolle für das Bindegewebe, das unter dem Östrogenabbau leidet. 

Und schließlich haben wir noch die Phytoöstrogene. Phytoöstrogene (auch Phytoestrogene) gehören in die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie weisen eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem menschlichen Sexualhormon Östrogen auf. Zu ihnen gehören Substanzen wie Flavonoide, die in bestimmten Pflanzen vorkommen, z.B. die Isoflavone im Soja, und andere speziellen Polyphenole, wie zum Beispiel das Resveratrol.

3. Welche Auswirkung kann ein Mangel an Vitalstoffen auf den Körper haben?

Ein Mangel an Vitalstoffen, auch bekannt als Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, kann erhebliche Auswirkungen auf den Körper haben. Diese Mikronährstoffe sind für eine Vielzahl von lebenswichtigen Funktionen im Körper verantwortlich, und ein Mangel kann zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. 
Einige Beispiele: 
  • Ein Mangel an Mikronährstoffen kann das Immunsystem schwächen und die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten verringern. 
  • Es kann zu Müdigkeit, Energiemangel und allgemeiner Schwäche führen. 
  • Hautprobleme, Haarausfall und brüchige Nägel können auf Vitalstoffmangel hinweisen. 
  • Stimmungsprobleme wie Depressionen und Angst können mit einem Mangel an bestimmten Mikronährstoffen in Verbindung stehen. 
Es ist wichtig zu beachten, dass die Auswirkungen eines Vitalstoffmangels je nach Grad des Mangels, individuellen genetischen Faktoren, Lebensphase, Alter und Gesundheitszustand variieren können. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an einer Vielzahl von Nahrungsmitteln ist, kann helfen, solche Mängel zu verhindern. Bei Verdacht auf einen Mangel ist es jedoch immer ratsam, einen Arzt oder Ernährungsberater zu konsultieren, um eine genaue Diagnose zu erhalten und geeignete Maßnahmen wie zum Beispiel eine gezielte Nahrungsergänzung mit Vitalsoffen zu ergreifen.

4. Kann man die fehlenden Vitalstoffe durch die richtige Ernährung kompensieren?

Grundsätzlich könnte ein junger gesunder Mensch seine fehlenden Nährstoffe über eine richtige, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung kompensieren. Die Frage ist nur, a) warum kam es zu einer Unterversorgung und b) hat die Person die Zeit, Muse und das Know-how über die richtige Auswahl der Lebensmittel, um die Nährstofflücken zu schließen. Auch wenn wir versuchen, uns gesund und ausgewogen zu ernähren, wissen wir, wie schwierig es im stressigen Alltag mit Beruf und Familie sein kann, seinem Körper jeden Tag alle notwendigen Vitalstoffe zur Verfügung zu stellen. Und ehrlichweise sollten wir uns nichts vor machen, wir schaffen es meistens nicht. Oft treten daher Nährstoff-Lücken auf, die aufgrund der Ernährungsgewohnheiten, besonderer Lebenssituationen und schließlich der abnehmenden Qualität von Lebensmitteln aufgrund der Massenproduktion, entstehen. Diese Nährstoff-Lücken können aber mit den richtig abgestimmten Nahrungsergänzungsmitteln geschlossen werden.

5. Wann sollte ich Dr. Bouhon Well-Aging einnehmen?

Bei der Entwicklung der Formulierung haben wir uns insbesondere die Bedürfnisse von Frauen zwischen 35 und 55 Jahren angeschaut. Aufgrund der Abnahme des Östrogenspiegels kommt es zu bei vielen Frauen zu den klassischen Beschwerden, wie Hitzewallung, Schlafstörungen, Scheidentrockenheit, mentale und emotionale Veränderungen, insbesondere aber auch zu Hautveränderungen. Man spricht von Östrogen-mangel-Haut („estrogen-deficient skin“). Die Haut wird dünner, trockener, sensitiver, lichtempfindlicher und schlaffer. Frauen in der Perimenopause oder nach der Menopause werden zweifellos von dieser Formulierung profitieren, aber auch Frauen ab 30 können davon profitieren und sich auf die Veränderungen vorbereiten und ihrem Körper unter die Arme greifen und mit wichtigen Mikronährstoffen versorgen.

6. Wie unterstützt die Well-Aging Nahrungsergänzung von Dr. Bouhon Frauen im Detail?

Schneider: Die Hauptursache der empfundenen Veränderungen ist der abfallende Östrogenspiegel. Daher ist es wichtig, hier dem Körper zu unterstützen und den Abfall des Östrogenspiegels abpuffern. Hierfür wichtig ist Vitamin B6 das zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt. Es ist darüber hinaus bekannt, dass Sojabohnen eine Quelle von Isoflavonen sind, die als Phytoöstrogene klassifiziert werden. Auch Resveratrol gehört zur Gruppe der Phytoöstrogene und kann an Östrogenrezeptoren binden und ähnliche Effekte wie körpereigene Östrogene auslösen. Östrogen spielt in der Haut eine Rolle bei: 

  • Ölproduktion (Östrogenmangel führt zu Trockenheit) 
  • Die Dicke der Epidermis (ein niedriger Östrogenspiegel führt zu dünnerer, papierartigerer/faltigerer Haut) 
  • Hautfeuchtigkeit (niedriger Östrogenspiegel verringert die Hyaluronsäure Produktion) 
  • Hautfestigkeit (weniger Östrogen bedeutet weniger Kollagen, was mehr Ausdünnung, Erschlaffung und Falten bedeutet) 

Darüber hinaus enthält die Formulierung eine Reihe von Vitaminen, die zu den Beauty-Vitaminen gehören: 

  • Nicotinamid (Niacin) trägt zur Erhaltung normaler Haut bei 
  • Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei 
  • Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen 
  • Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare bei

7. Sind „zu viel“ Phytoöstrogene problematisch?

Auch hier gilt der Lehrsatz des Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“ Das heißt auch hier gibt es Konzentrationen, die nicht mehr förderlich sind, sondern auch schaden können. Daher haben wir uns an die Empfehlungen der Experten gehalten. Im asiatischen Raum, wo vorwiegend fermentierte Sojaprodukte wie Tem-peh, Miso und Natto basale Bestandteile der Ernährung sind, werden Aufnahmemengen von bis zu 50mg Isoflavone pro Tag erreicht. Diese 50mg Isoflavone entsprechen auch die für Erwachsene zugelassene Höchstmengen pro empfohlener täglicher Verzehrmenge gemäß dem Lebensmittelrecht in der Schweiz. In Deutschland gibt es keine Regulierung bzgl. der zugelassenen Höchstmenge an Isoflavonen. Bei der Formulierung des Produktes haben wir uns entschieden mit 40mg Isoflavonen / Tagesdosis unter dem Schweizer Höchstwert zu bleiben. Grundsätzlich kann man sagen: Die Frage, ob "zu viel" Phytoöstrogene problematisch sind, ist nicht einfach zu beantworten und hängt von mehreren Faktoren ab: 
  • Individuelle Empfindlichkeit: Einige Menschen können empfindlicher auf Phytoöstrogene reagieren als andere. 
  • Gesundheitszustand: Bei Personen mit hormonellen Störungen oder bereits bestehenden gesundheitlichen Problemen im Zusammenhang mit Hormonen ist es möglicherweise ratsam, den Verzehr von Phytoöstrogenen zu überwachen oder zu begrenzen. Hierbei ist eine Beratung durch einen Arzt hilfreich. 
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten: Einige Phytoöstrogene könnten mit bestimmten Medikamenten interagieren, insbesondere solchen, die den Hormonhaushalt beeinflussen. Frauen, die beispielsweise bereits Östrogene einnehmen, sollten sich diesbezüglich mit ihrem Arzt absprechen. Das gleiche gilt bei der Einnahme von Schilddrüsenhormonen und auch für Frauen, die eine Chemotherapie durchlaufen. 
  • Kulturelle Unterschiede: In einigen Kulturen sind Phytoöstrogene eine Hauptquelle pflanzlicher Proteine und werden schon seit Langem konsumiert, ohne dass damit gravierende Gesundheitsprobleme in Verbindung gebracht wurden. Es gibt keinen klaren wissenschaftliche Konsens darüber, ob eine moderate Aufnahme von Phytoöstrogenen gesundheitliche Risiken birgt. In vielen Studien wurde jedoch festgestellt, dass der Konsum von Phytoöstrogenen in Maßen positive Effekte zeigt.

8. Welcher Vitalstoff ist aktuell am angesagtesten und warum?

Hier einen einzelnen Rohstoff herauszusuchen, finde ich schwierig, weil gerade die Kombination der einzelnen Wirkstoffe das besondere an unsere Formulierung ausmacht. Die Rohstoffe ergänzen sich und es gibt Synergien. Müsste ich mich für einen Wirkstoff entscheiden, würde ich nach den Soja-Isoflavonen, der Hyaluronsäure, Nicotinamid und dem Vitamin B6 wahrscheinlich mich für den Red Orange Complex entscheiden. Dieser Rohstoff wird gewonnen aus dem Saft von drei pigmentierten Sorten sizilianischer Blutorangen, die ausschließlich in einem bestimmten Gebiet rund um Europas aktivsten Vulkan, den Ätna angebaut werden. Aufgrund der dort vorherrschenden, speziellen klimatischen Bedingungen enthält der Extrakt dieser Blutorangen insbesondere Anthocyane, Hydroxyzimtsäuren, Flavanone und Ascorbinsäure. Dieser Wirkstoff-Komplex wurde in zahlreichen klinischen Studien eingesetzt und zeigte signifikant positive Ergebnisse sowohl im Bereich Anti-Aging als auch im Bereich menopausaler Beschwerden.

9. Worin unterscheidet sich Dr. Bouhon von anderen Nahrungsergänzungsmitteln?

Entwickelt und hergestellt in Deutschland - Vegan - Rohstoffe höchster Qualität - Bedarfsorientierte Formulierung - Premium-Inhaltsstoffe, deren Wirksamkeit wissenschaftlich durch Studien belegt sind. - Frei von Farbstoffen, Aromastoffen, Hilfsstoffen, Konservierungsmittel, Lactose, Gluten, GMO, … - Durch unabhängiges Labor (SGS Fresenius) kontrollierte Qualität.

10. Wie „wirksam“ sind Nahrungsergänzungsmittel, die oral eingenommen werden?

Hier gilt es sicher auf die Qualität der Nahrungsergänzungsmittel zu achten. Grundsätzlich müssen alle Nahrungsergänzungsmittel oral aufgenommen werden. Das gibt schon der Gesetzgeber vor. Es gibt aber sicher ein paar minderwertige Produkte oder bestimmte Aktivstoffe, die vom Körper nicht aufgenommen werden können oder bereits in der Magenpassage zersetzt werden. Grundsätzlich ist es aber so, dass alle Nährstoffe in Lebensmitteln „oral“ aufgenommen und entsprechend dem Körper für seine Bedürfnisse zur Verfügung gestellt werden. Bei der Formulierung unserer Produkte haben wir natürlich darauf geachtet, dass für die eingesetzten Vitalstoffe klinische Studien vorliegen, die die Wirksamkeit der oralen Einnahme wissenschaftlich belegen. Üblicherweise sind das randomisierte, Placebo kontrollierte Studien. Sobald die Nährstoffe aufgenommen wurden, werden diese über die Blutbahn im Körper an die Stellen transportiert, wo sie gebraucht werden. Das ist ähnlich wie bei den Blumen, wo der Dünger über die Wurzeln aufgenommen wird und schließlich dafür sorgt, dass es schöne Blüten gibt.

11. Wann nimmt man Nahrungsergänzung am besten ein und wie?

Der beste Zeitpunkt für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann je nach Art des Supplements variieren und hängt natürlich auch mit persönlichen Gewohnheiten und weiteren individuellen Bedürfnissen, wie zum Beispiel die Einnahme bestimmter Medikamente ab. Grundsätzlich empfehle ich Nahrungsergänzungsmittel zu einer Mahlzeit einzunehmen. Also kurz vor oder nach dem Essen. Zum einen, weil bestimme fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, D, K, E besser aufgenommen werden, wenn Sie mit einer fettreichen Mahlzeit (Butterbrot) eingenommen werden, zum anderen, weil der Körper entsprechende Verdauungsvorgänge in Bewegung setzt, die die Nährstoffaufnahme fördern. Am wichtigsten ist aber sicher, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu der täglichen Routine passt. Diese kann sehr individuell sein. Am Ende darf Nahrungsergänzung keine harte Arbeit sein, sondern eine unkomplizierte Sache, die ein Bestandteil der täglichen Routine ist.

12. Gibt es etwas, das man grundsätzlich „falsch“ machen kann bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln?

Auf einem seriösen Nahrungsergänzungsmittel wird die Verzehrempfehlung angegeben, sprich wie, wann bzw. wie oft und wieviel eingenommen werden soll. An diese sollte man sich auch halten. Grundsätzlich ist es wichtig, dass man die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel kontinuierlich macht. Also am besten in seine tägliche Routine einbauen, damit man es auch regelmäßig einnimmt und nicht vergisst. Es gibt so eine Regel, dass wenn man eine Gewohnheit sechs Wochen am Stück kontinuierlich verfolgt, es zur Routine wird und man es dann nicht mehr vergisst. Die tägliche Einnahme wäre auch für Nahrungsergänzungsmittel gut und empfehlenswert. Wenn man es dann einmal vergisst, oder aus Versehen doppelt eingenommen hat, ist nicht so schlimm. Was man nicht machen sollte, ist zu glauben, viel hilft viel und deshalb massiv überdosiert. Auch bei Vitalstoffen gibt es eine sogenannte „Therapeutische Breite“ und ab einer bestimmten Menge können an sich gesunde Stoffe auch krank machen. Daher wird gerade über Höchstmengen innerhalb der EU diskutiert. In vielen Ländern gib es das schon, in Deutschland gibt es nur Empfehlungen.

13. Wie lange dauert es, bis ich einen Effekt sehe? Welche Effekte kann ich erwarten? Nehme ich diese wahr?

Vorab muss klargestellt werden, dass es keine Wunderpillen gibt und Nahrungsergänzungsmittel auch nicht wie eine Kopfschmerztablette innerhalb weniger Minuten einen deutlich spürbaren Effekt wahrnehmen lassen. Auch ist die individuelle Verfassung beim Start der Einnahme sehr unterschiedlich, so dass Pauschalaussagen unseriös wären. Aber ich bin überzeugt, dass viele Konsumenten bereits nach wenigen Tagen eine positive Veränderung feststellen werden. Verschiedene unser Inhaltsstoffe haben in klinischen Studien bereits nach 14 Tagen bereits signifikante Veränderung gezeigt. In der Regel würde ich aber sagen, dass nach 6 Wochen deutliche Effekte zu erwarten sind. Auch ist es immer schwierig Effekte bzw. Veränderungen zu vergleichen mit dem Zustand, wenn man die Kapseln nicht eingenommen hätte.

14. Wie lange sollte ich Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?


Das ist natürlich abhängig von der Art des Produktes, der Anwendung und für welche Indikation das Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird. Ich entwickle Nahrungsergänzungsmittel, die dauerhaft eingenommen werden können und sollen, da diese bedarfsorientiert formuliert sind und wie der Name sagt, eine Ergänzung zur Nahrung sein sollen. Ich halte nichts von massiv überdosierten Produkten, die auf Dauer eher die Gesundheit belasten. Für mich zählt eine wissenschaftlich fundierte, bedarfsorientierte Ergänzung mit ausgewählten Nährstoffen von höchster Qualität. Diese Produkte sind für eine bestimmte Zielgruppe entwickelt, die einen bestimmten Bedarf an Nährstoffen haben, der aber nur schwer durch die normale Ernährung in unserem stressigen Alltag zu decken ist.

15. Gibt es Studien über die Wirksamkeit der Vitalstoffe in Dr. Bouhon?


Das kann ich ganz klar mit JA beantworten. Für alle von uns eingesetzten Aktivstoffen gibt es Studien zu deren Wirksamkeit. Das ist das Grundprinzip bei unserer Formulierungsentwicklung. Die Auswahl der einzelnen Aktivstoffe wird sehr sorgfältig und nach wissenschaftlichen Kriterien vorgenommen. Alle eingesetzten Wirkstoffe wurden in klinischen Studien bewertet. Insbesondere für die Vitamine und Mineralstoffe gibt es durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Bewertungen auf Basis vielzähliger wissenschaftlicher Studien. Aufgrund dieser Bewertung wurden dann auch entsprechende Health Claims zugelassen. Die Experten der EFSA bestätigen zum Beispiel für das Vitamin B6 dass es einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Vitamin B6 über die Nahrung und der Regulierung der Hormonaktivität, einschließlich der Östrogene, gibt.

16. 3 Tipps für ein ausgeglichenes, ausbalanciertes Leben

1. Achtsamkeit: Deine körperliche, emotionale und geistige Gesundheit sollte oberste Priorität haben. Sorge für ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Plane Zeit für Entspannung und Hobbys ein, die dir Freude bereiten. 
2. Work-Life-Balance: Setze klare Grenzen zwischen Arbeit, Freizeit und sozialen Verpflichtungen. Das bedeutet, Zeit für deine beruflichen Aufgaben zu reservieren, Zeit für deinen Partner, Familie und Freunde einzuplanen und unbedingt sich auch Zeit für sich selbst zu nehmen – heute sagt man „me-time“. 
3. Bleib neugierig und entwickele dich weiter- sei es durch das Erlernen neuer Fähigkeiten, das Lesen inspirierender Bücher, die Teilnahme an Weiterbildungen oder das Erkunden neuer Interessen. Die Herausforderung, sich weiterzuentwickeln, trägt zur geistigen Gesundheit und zum Gefühl der Erfüllung bei. Stillstand und Eintönigkeit kann zu Frust und Unzufriedenheit führen.